So also fühlt es sich an, wenn die Klimaerwärmung zuschlägt. Oder sollte ich lieber sagen: Es ist so wie unsere Altvordern sagten: „Schwarze Weihnacht- weiße Ostern“. Da das Osterfest immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, kann es um einen Monat differieren. Dieses Jahr hatten wir das Osterfest gerade mal noch im März. Doch wann fängt das Osterfest für einen Posaunenchor an? Mit den Proben? Für mich begann das Osterfest eigentlich schon am Heiligen Abend.
Montag, 1. April 2013
Sonntag, 10. März 2013
Das Märchen vom traurigen Prinzen.
Liebe Leser,
hier finden sie mein erstes Märchen. Es ist den Mitarbeitern der Seelsorgewoche gewidmet und meinen Freuden aus der Kleingruppe, die mir sehr viel gegeben haben.
Wie immer gilt, wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
hier finden sie mein erstes Märchen. Es ist den Mitarbeitern der Seelsorgewoche gewidmet und meinen Freuden aus der Kleingruppe, die mir sehr viel gegeben haben.
Wie immer gilt, wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
Mittwoch, 26. Dezember 2012
1 2 3- vorbei
Schon meine Oma hatte den Eindruck, dass die Zeit von Jahr zu Jahr immer schneller vergeht. Heute geht es mir auch so und ich weiß nicht warum. Vielleicht beschleunigt sich alles, je näher man dem Ende kommt. Bei einem Experiment stellte man fest, dass der Mensch, so er ohne Umwelteinflüsse lebt, einen 25- Stundentag hat. Kann ja sein, dass das davon kommt weil sich Sonne Mond und Sterne seit meiner Kindheit immer schneller bewegen. Wer weiß das schon? Jedenfalls hatten wir, ehe wir uns versahen, schon wieder einmal den ersten Advent.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Fluch und Segen der modernen Zeit
Der Sohn meines Chefs sagt immer: „Die meisten Computerfehler haben ihre Ursache zwischen Bildschirm und Tastatur“. Leider hat er Recht.
Man kann es nicht verhindern, dass solche Dinge wie die Emails nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken sind. Auch im Posaunenchor geht es anscheinend nicht mehr ohne. Wenn ich Termine ankündige, höre ich stets den Satz: „Schick eine Email“.
Man kann es nicht verhindern, dass solche Dinge wie die Emails nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken sind. Auch im Posaunenchor geht es anscheinend nicht mehr ohne. Wenn ich Termine ankündige, höre ich stets den Satz: „Schick eine Email“.
Montag, 20. August 2012
Demokratie ist Gift für den Posaunenchor
Im Gebet eines älter werdenden Menschen, der Theresa von Avila gibt es folgende Passage: „Lehre mich schweigen über meine Krankheiten und Beschwerden. Sie nehmen zu – und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.“ Als ich diesen Blogeintrag bedachte, erinnerte ich mich an diesen Satz. Eigentlich haben wir Ferien. Bei der diesjährigen Bierrettungsaktion, bei der wir wieder, kurz vorm Urlaub, unser Bier weggetrunken haben bevor es das Verfallsdatum erreichte, wurden Stimmen laut die nach einer außerordentlichen Probe während der Ferien riefen. Mandy wurde beauftragt diese Probe organisatorisch in die Hände zu nehmen. Kaum waren die Ferien angebrochen kam ein Hilferuf von Jürgen aus Apolda. Ein Sozialprojekt in Bad Sulza hatte Jubiläum. Jürgen hatte die Verantwortung dafür übernommen, dass Bläser mit von der Partie waren. Als er diesen Posten übernahm, hatte er nicht geahnt, dass die Bläser aus der Region fast alle in die Ferien fahren. Jürgen lud uns zum Blasen nach Bergsulza ein und war froh, dass unsere Trompeter zusagten. Mandy organisierte die Probe in der Kötschauer Kirche, damit wir uns vorbereiten konnten. Ich hatte mir vorgenommen nur die Probe zu besuchen, da ich ja krankgeschrieben war, war ich vorsichtig.
Mittwoch, 1. August 2012
s. G. w. Jak. 4, 15
Nun bin ich schon seit sieben Wochen zu Hause. Zuerst war mein Bein in einer Schiene und die Nähte mussten zuheilen. Jetzt ist die Schiene weg und die Muskeln müssen wieder weich und elastisch werden. Was fängt man mit der ganzen Ruhezeit an? Ich befand mich im medizinischen stand by. Alles ging ruhiger zu als sonst und es war trotzdem kaum langweilig. In der ganzen Zeit habe ich drei Entdeckungen gemacht.
Samstag, 21. Juli 2012
Rettet das Deutsche Volkslied
Seit unser Posaunenchor besteht spielen wir Volkslieder. Nein, das stimmt nicht ganz. Als Jungbläser hatten wir nur ein paar alte Choralbücher, die uns der Jenaer Posaunenchor zur Verfügung gestellt hatte. Noten für Posaunenchöre gab es zu unserer Gründerzeit in der DDR so gut wie keine. Später kam das „Lob II“ dazu, Stücke aus dem Frühbarock und solche, die so ähnlich klangen. 1976 war Landesposaunentag in Jena. Damals ging der Landesposaunentag noch über mehrere Tage und die Gemeinden der Umgebung boten den Bläsern Nachtquartier an. Bei uns schliefen Bläser aus Heubach. Der Heubacher Posaunenchor ist der älteste Thüringens. Die Bläser hatten ein großes Repertoire. An besagtem Wochenende stand bei uns ein Geburtstagsständchen auf dem Programm. Die Heubacher unterstützen uns und spielten fröhliche Volkslieder. Seit dieser Zeit waren wir auf der Suche nach Volksliedersätzen. Landesposaunenwart Ullmann war ganz stolz, als er uns dann endlich Volksliedernoten vorstellen konnte. Unter Führung der sächsischen Posaunenmission wurde dem Staat das Erscheinen der Hefte, die bei uns immer nur Musika 1 und Musika 2 hießen, von den Posaunenwerken, abgetrotzt. Ich höre noch die alten Herren aus dem Jenaer Posaunenchor über die Sätze lästern. Damals gab es in Jena das Buch „an hellen Tagen“. Soweit ich mich erinnere, klangen die Volksliedbearbeitungen in diesem Buch wie eine musikalische Konservierung des Kirchenkampfes. Das war deren Klangideal. Wenn nicht auf solch spröde Satze; dann standen sie auf Liedbearbeitungen von Johannes Kuhlo. Später, als wir uns mit dem Jesinger Posaunenchor anfreundeten hatten, haben sie uns das „Rühmet“, von Kuhlo, mitgebracht, das heute noch unser Leib- und Magenbuch ist. Bei jedem Ständchen spielen wir Volkslieder. In letzter Zeit kamen dann noch solche Stücke wie der „Schneewalzer“, die „Caprifischer“, „Tulpen aus Amsterdam“ und der Geburtstagsmarsch dazu. Diese Titel erhöhen die pekuniäre Ausbeute unserer Ständchen. Wieso jetzt eine Rückbesinnung auf das deutsche Volksliedgut?
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