Eigentlich wollte ich, gemeinsam mit meinen Bläsern, am Sonntag nach Pfingsten mein 30 jähriges Posaunenchorleiterjubiläum feiern. Schon über ein halbes Jahr hatten wir dafür geprobt. Montag vor Pfingsten war unsere letzt Übungsstunde und Maritta fragte noch ob es nicht besser wäre noch eine Sonderprobe vor der Generalprobe einzulegen. Doch dann kam alles ganz anders…
Sonntag, 17. August 2014
Sonntag, 12. Januar 2014
Und plötzlich war es Weihnachten
Es ist schon lange mein Traum endlich einmal eine richtige Bläsermusik zur Weihnachtszeit zu machen. Ich will es gleich sagen, es gelang uns auch 2013 nicht. Der Weihnachtsmarathon begann eigentlich schon im Oktober. Am zweiten Oktober hatte der Bürgermeister unseren Pfarrer zur Grundsteinlegung für den neuen Kindergarten eingeladen. Auch wenn unser Bürgermeister ein bekennender Atheist ist hat er es sich nicht nehmen lassen den Pfarrer um den Segen zu bitten. Der Pfarrer hatte den Posaunenchor im Schlepptau. Das war dem Bürgermeister bei dieser Veranstaltung lieber als ein paar Streicher, die sonst verloren gegen den Wind gegeigt hätten. Wir ließen uns nicht nehmen am Vorabend des Tag der Deutschen Einheit unsere Nationalhymne zu spielen. Als wir unsere obligatorische Bratwurst abholten, sagte jemand völlig erstaunt: „Das gab es in Großschwabhausen, so lange ich hier lebe, noch nie: der Pfarrer spricht bei einem öffentlichen Projekt den Segen und die Nationalhymne erklingt.“
Sonntag, 1. Dezember 2013
Swing low sweet chariot
„Am 14. November ist Eberhard heimgerufen worden”. Diese Nachricht traf uns nicht unvorbereitet. Ebs, wie er in der ganzen Region genannt wurde, war ja schon seit 2007 an Krebs erkrankt. Damals 2007 lag er in Jena Lobeda im Klinikum. Man hatte ihm den Magen entfernt. Um ihn zu überraschen stellten wir uns als Posaunenchor in die Kernberge am Rande des Klinikums und spielten ein Ständchen für ihn.
Sonntag, 19. Mai 2013
Der Bart ist ab
`Wenn der Prophet nicht zum Berge kommt, muss der Berg eben zum Propheten kommen´. Dieses Sprichwort ist heutzutage nicht mehr allzu bekannt. Als ich Frank Plewka bat, bei uns ein Bläserseminar durchzuführen, habe ich genau das beherzigt. Meine Bläser haben schon seit langem die Seminarangebote des Posaunenwerkes bekommen, doch kaum einer hat sich dazu angemeldet. So kam ich auf die Idee ein Seminar bei uns anzubieten. Frank hat eingewilligt und im Laufe der Zeit hat es sich so entwickelt, dass wir im Dorfgemeinschaftshaus von Großschwabhausen ein Seminar für Posaunenchorbläser geplant haben. Im Zentrum stand Popularmusik. Außerdem würden wir dabei den Bläserdienst für den Kirchentag der EKM in Jena vorbereiten.
Eigentlich wollte ich den Bart, den ich mir seit Anfang des Jahres hatte stehen lassen, nach Ostern wieder abrasieren. Es gab dazu ganz unterschiedliche Meinungen. Lisas kleine Schwester, die mich zur Probe für den Ostergottesdienst in Lützeroda gesehen hatte, meinte: „Mit Bart siehst du älter aus.“ Kindermund tut Wahrheit kund. Eine flippige Kundin, bei mir auf Arbeit, erklärte mir ich wäre richtig trendy mit Bart. Ich hatte mich gegen den Jugendwahn entschieden und wollte den Bart stehen lassen, war ja auch praktischer. Doch dann kam das Bläserseminar…
Eigentlich wollte ich den Bart, den ich mir seit Anfang des Jahres hatte stehen lassen, nach Ostern wieder abrasieren. Es gab dazu ganz unterschiedliche Meinungen. Lisas kleine Schwester, die mich zur Probe für den Ostergottesdienst in Lützeroda gesehen hatte, meinte: „Mit Bart siehst du älter aus.“ Kindermund tut Wahrheit kund. Eine flippige Kundin, bei mir auf Arbeit, erklärte mir ich wäre richtig trendy mit Bart. Ich hatte mich gegen den Jugendwahn entschieden und wollte den Bart stehen lassen, war ja auch praktischer. Doch dann kam das Bläserseminar…
Montag, 1. April 2013
Feinfrostostern
So also fühlt es sich an, wenn die Klimaerwärmung zuschlägt. Oder sollte ich lieber sagen: Es ist so wie unsere Altvordern sagten: „Schwarze Weihnacht- weiße Ostern“. Da das Osterfest immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, kann es um einen Monat differieren. Dieses Jahr hatten wir das Osterfest gerade mal noch im März. Doch wann fängt das Osterfest für einen Posaunenchor an? Mit den Proben? Für mich begann das Osterfest eigentlich schon am Heiligen Abend.
Sonntag, 10. März 2013
Das Märchen vom traurigen Prinzen.
Liebe Leser,
hier finden sie mein erstes Märchen. Es ist den Mitarbeitern der Seelsorgewoche gewidmet und meinen Freuden aus der Kleingruppe, die mir sehr viel gegeben haben.
Wie immer gilt, wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
hier finden sie mein erstes Märchen. Es ist den Mitarbeitern der Seelsorgewoche gewidmet und meinen Freuden aus der Kleingruppe, die mir sehr viel gegeben haben.
Wie immer gilt, wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
Mittwoch, 26. Dezember 2012
1 2 3- vorbei
Schon meine Oma hatte den Eindruck, dass die Zeit von Jahr zu Jahr immer schneller vergeht. Heute geht es mir auch so und ich weiß nicht warum. Vielleicht beschleunigt sich alles, je näher man dem Ende kommt. Bei einem Experiment stellte man fest, dass der Mensch, so er ohne Umwelteinflüsse lebt, einen 25- Stundentag hat. Kann ja sein, dass das davon kommt weil sich Sonne Mond und Sterne seit meiner Kindheit immer schneller bewegen. Wer weiß das schon? Jedenfalls hatten wir, ehe wir uns versahen, schon wieder einmal den ersten Advent.
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